Unser Kinderhort umfasst zwei Gruppen mit derzeit etwas über 50 Kindern, eine Erweiterung der Betriebserlaubnis für 60 Kinder ist jedoch beantragt, weil der Bedarf es erfordert.
In unserer Einrichtung sind zwei Erzieherinnen in Vollzeit, eine Erzieherin und drei Kinderpflegerinnen in Teilzeit beschäftigt.
Außerdem arbeiten wir eng mit einer Ergotherapeutin, einer Musikpädagogin und einer Sozialpädagogin zusammen. Drei fleißige Helfer für Küche, Raumpflege und Außenbereich runden unser Team ab.
Neben der Versorgung der Kinder mit einem warmen Mittagessen, einer gesunden Brotzeit und der Erledigung der Hausaufgaben, welche von einem regen Austausch mit den Lehrer/-innen der Prinzregentenschule sowie der Förderschule begünstigt wird, legen wir ganz großen Wert auf ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot. Hierbei spielt der Sport eine wichtige Rolle.
Der jährliche Ski- und Snowboardkurs in den Faschingsferien blickt bereits auf eine fünfjährige Tradition zurück.
Besonders in den Herbstferien sind Bergtouren beliebt und ein Besuch in der Kletterhalle ist immer wieder ein spannendes Event.
Jeden Mittwoch heißt es "pack die Badehose ein ..." und unsere beiden Gruppen stürmen im Wechsel das Hallenbad.
Ausflüge in den Wald, zu den diversen Spielplätzen der Umgebung und an die Mangfall, Museumsbesuche, Kirchturmbesteigung, Wiesenbummel ... kein Ausflugsziel ist vor uns sicher.
Relativ neu bei uns ist, dass wir freitags keine Hausaufgaben machen. (Ein bisschen Spaß muss man ja auch den Eltern überlassen.) Dafür nutzt die Gruppe der ersten und zweiten Klassen nun die Schulturnhalle, die ohnehin nur an diesem Tag Kapazitäten frei hat. Die "Großen" können an diesem Tag an Projekten arbeiten oder einfach "nur" spielen (aber bitte auch mal mit uns). Ein Buch lässt die Woche harmonisch ausklingen.
Einmal im Monat planen sie (mit unserer Hilfe) eine Veranstaltung wie Schachturnier, Kinder - Disco, "Supertalent" oder Geburtstagsfeiern verschiedenster Gestaltung.
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Leitbild
Der Hort ist eine wichtige Lebens- und Freizeitstätte, eine kulturelle, kindgemäße Einrichtung, wo sich Kinder gerne aufhalten, Freude empfinden, vielfältige soziale Beziehungen entstehen, ästhetisches Empfinden geweckt wird. Sportliche Aktivitäten tragen zur Gesunderhaltung und Förderung der Motorik bei und die Freizeit ist auf das Engste mit Natur und Umwelt verbunden.
Die Achtung vor dem Menschen und die Wertschätzung allen Lebens im Sinne des christlichen Glaubens sind Grundprinzipien, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht und Status.
Es gibt keine Trennung nach sozialen, geistigen und sprachlichen Fähigkeiten. Jedes Kind ist uns gleich viel wert.
"Eine elementare und bedeutsame Bildung ist eine Alltagspädagogik vom Kinde aus."
Voraussetzung hierfür ist das Wecken und Zulassen der kindlichen Neugier.
"Bildung ist eine tägliche aktive Selbstbewegung, Such- und Selbstbildung."
Unsere Aufgabe hierbei ist eine begleitende und unterstützende, keine belehrende.
Gebildete Erwachsene sind Kindern behilflich "ihren eigenen Lebenswert zu erfassen, Lebensräume zu entwickeln und seelische Grundbedürfnisse befriedigt zu bekommen. Sie sorgen für eine alltagsorientierte, lebendige Bildungsatmosphäre."
Auf diese Weise wird es unnötig, das Kind zu belehren und ihm Wissen beizubringen.
Eine der Grundlagen unserer Arbeit ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.
Das partnerschaftliche Miteinander und der regelmäßige Austausch machen ein einheitliches Handeln und damit eine klare Orientierung für das Kind erst möglich.
Auszüge aus
Dr. Armin Krenz
"Bildung von Kindern im Kindergarten(alter) - Lernen zwischen Leistung und Lust, Anleitung und Spiel"